Präventionsarbeit am Gymnasium Eltville
Bei der Sucht- und Gewaltprävention spielen die Vermittlung von Werten und sozialem Verhalten sowie die Förderung der Persönlichkeitsentfaltung eine entscheidende Rolle. Indem wir schützende Persönlichkeitsfaktoren fördern und stärken, tragen wir dazu bei, dass Jugendliche ihr Leben verantwortlich in die Hand nehmen, ihre Entscheidungen zunehmend sicherer treffen, im Konfliktfall positive Lösungen finden und in der Lage sind, ihr Leben ohne Suchtmittel zu gestalten.
Bausteine der Präventionsarbeit:
Streitschlichter
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 vermittelt bei Konflikten unter Mitschülern nach dem Ansatz der Mediation. Mancher Konflikt kann so ganz ohne die Beteiligung von Lehrkräften gelöst werden.
Präventionsunterricht und Projekttage
In Klasse 5 findet Präventionsunterricht in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit einmal im Monat nachmittags statt. Er dient der Stärkung der Klassengemeinschaft, der Festlegung der Regeln im Umgang miteinander sowie dem Training von Konfliktlösungsstrategien.
Von Klasse 6 bis 8 führen wir Projekttage zu Schwerpunkten der Präventionsarbeit durch.
Themen der Projekttage „Prävention“
Klasse 6: „Achtsamkeit und Grenzen“ Ziel ist es, den respektvollen Umgang miteinander zu fördern. Voraussetzung dazu ist das Erspüren der eigenen Grenzen im Umgang mit anderen. Aufbauend darauf wird das Erkennen und Respektieren der Grenzen der anderen reflektiert. Klasse 7: „Umgang mit Gruppendruck“ Auch dieser Projekttag wird gemeinsam mit der Schulsozialarbeit gestaltet. Ein Informationsblock zum Thema Auswirkungen des Rauchens auf den Körper wird ergänzt durch die Beschäftigung mit Suchtmitteln im Allgemeinen. In einem Rollenspiel wird geübt, sich mit der Meinung anderer zum Thema Suchtmittel auseinanderzusetzen. Klasse 8: "Umgang mit Alkohol" Diesen Tag führen wir zusammen mit der Suchtberatungsstelle des Rheingau-Taunus-Kreises und dem Schulelternbeirat durch. Ein Stationenparcours, der sich dem Thema Alkohol von möglichst vielen Seiten annähert, soll dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen und Schüler einen verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit der Droge Alkohol entwickeln.
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Weitere Elemente der Präventionsarbeit
Rauchfreie Schule
Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Be smart, don’t start“: Die Teilnahme wird vom Klassenlehrer/der Klassenlehrerin begleitet und durch einen Projekttag ergänzt.
Beim Umgang mit rauchenden Schülerinnen und Schülern setzen wir in erster Linie auf Beratung. Bei Jüngeren streben wir eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus an.
Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Wir arbeiten eng mit der Schulsozialarbeit zusammen und pflegen den Kontakt mit dem Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe des Rheingau-Taunus-Kreises. Über unsere Mitarbeit im Präventionsrat Oberer Rheingau sind wir mit vielen Institutionen und Beratungsstellen vernetzt, die in der Kinder- und Jugendarbeit eine Rolle spielen.
Bei Bedarf können wir den Kontakt zu einer Beratungsstelle vermitteln.
Schulsozialarbeit
Ein Team von inzwischen fünf Schulsozialarbeitern widmet sich entsprechend einem vom Rheingau-Taunus-Kreis erarbeiteten Konzept der Einzelberatung von Schülern aller Altersstufen und begleitet Klassen der Jahrgänge 5 bis 8 bei der Durchführung thematischer Projekte.